ÜBER UNS

Schön war es wieder – hier geht es zur Galerie

Hilfe auf breiter Basis

Zum sechsten Mal veranstalten wir nun schon die Benefiz-Musikmeile und wie der gesellschaftliche Rahmen rund um das Thema Flucht und Integration, wandelt sich von Jahr zu Jahr auch der Charakter der Musikmeile. Neben dem Benefiz-Ziel stellt sie mit inzwischen 6.000 Besuchern 2018 ein gesellschaftliches Statement für Toleranz dar und ist zu einem in der Region hoch angesehenen Festival mit einer ganzen Reihe internationaler Künstler geworden.

Waren es anfangs die in Barnstedt lebenden Geflüchteten, für deren Unterstützung wir mit der Meile Spenden gesammelt haben, so sind wir inzwischen durch eine stetig gewachsene Besucherzahl und entsprechend höhere Spendenaufkommen in der Lage, eine ganze Reihe von Initiativen und Institutionen zu unterstützen, die sich ebenfalls um dieses Thema kümmern. Im vergangenen Jahr waren es neben der konkreten Unterstützung einzelner Geflüchteter der Caritas-Sozialraum Melbeck, der Niedersächsische Flüchtlingsrat, Krass e.V. aus Melbeck, die Kindertafel Lüneburg, Seawatch und der One World Ostheide e.V.. Auch dieses Jahr werden wir neben einzelnen Personen und Familien je nach Höhe des Spendenaufkommens wieder mehrere Projekte unterstützen. Kurz: über die Jahre hat sich das Barnstedter Festival zu einem Spendengenerator für unterschiedliche Projekte der Integration und Solidarität von und mit Geflüchteten entwickelt.

Mehr als ein Benefiz-Festival

Separatismus, Ausgrenzung und das Ablehnen der Verantwortung vieler reicher Nationen für die Ursachen von Armut, Krieg und Flucht haben in den letzten Jahren als Reaktion auf Migration auf internationaler Ebene zugenommen. Rassismus, Hass und direkte Angriffe auf Menschen, die sich in der Geflüchteten-Hilfe engagieren, sind die Konsequenz dessen im Kleinen. Die Musikmeile versteht sich daher auch als eines von vielen Projekten des Bekentnisses zu einer offenen Gesellschaft und solidarischem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen. So möchten wir mit diesem wunderbaren Fest auch ermutigen, rassistischen und rechtsradikalen Angriffen auf unser humanistisch geprägtes Gesellschaftssystem entschlossen entgegenzutreten.

Danke

In diesem Sinne bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die uns hierbei unterstützen: bei weit über 200 Musiker*innen, Tänzer*inen, einem Straßentheater, bei den Sound-Technikern und allen, die beim Auf- und Abbau helfen, der Freiwilligen Feuerwehr Barnstedt, dem SV Barnstedt, bei Lecker-Bäcker Kruse, Contigo, Fa. Will, Protones, der OHE,  Krass e.V., allen Verteilerstellen unserer Werbung und bei der Hans Heinrich-Stelljes Stiftung, die uns im vergangenen Jahr ausgezeichnet hat.

Wir wünschen uns und den vielen tausend Besuchern wie in den vergangenen Jahren viel Spaß in der besonderen und entspannten Barnstedt-Festival-Atmosphäre beim Flanieren zwischen den 10 Bühnen mit einem Programm zwischen moderner Klassik, Pop, Chanson, Blues, Jazz, Folk, Rock, Reggae und Punk bis zum Spielmannszug und Volksmusik. Einflüsse aus Südamerika, USA, dem Orient und Afrika mischen sich sowohl mit heimischen, bekannten als auch experimentellen Klängen. Dieses Jahr sind neben vielen hiesigen auch Musiker*innen aus Syrien, Palästina, Frankreich, Iran, Irak, Afghanistan, Nepal, USA und Burundi zu Gast.

Reichlich Spenden

Das Hauptziel der Musikmeile ist Spenden für die Unterstützung von Geflüchteten zu sammeln. Hierfür arbeitet die Vorbereitungsgruppe von ca. 15 Leuten rund ein halbes Jahr ehrenamtlich und mit erheblichem Aufwand. Insgesamt sind es zum Schluss rund 100 Helfer. Nicht umsonst wird uns immer wieder beschieden, dass wir das Festival auf einem sehr professionellen Standard umsetzen. Alle Künstler treten ohne Honorar auf, nur die, die weit gereist sind bekommen bei Bedarf einen Reiskostenzuschuss. Für Werbung, Sanitär, Technik, Künstler-Catering haben wir einen Aufwand von mehreren Tausend €. Die Musikmeile bietet mittlerweile ein sehr hochwertiges Programm, das über die Region hinaus einen sehr guten Ruf genießt. Bewusst haben wir uns dagegen entschieden, einen festen Eintrittspreis zu nehmen. Wenn wir uns Aufwand, Besucherzahl und Spendenaufkommen pro Kopf ansehen, denken wir aber, dass wenn man die Musikmeile mit anderen Festivals und deren Eintrittspreisen vergleicht, da für die gute Sache noch deutlich Luft nach oben ist.  Vielen Dank schon jetzt für Eure Großzügigkeit.

Zum Programm

Es hat sich in den letzten Jahre gezeigt, dass sich der eine oder andere Termin in den letzten Tagen vor dem Festival doch noch verändert. Daher gibt es das finale Programm da das Netz in Barnstedt sehr schwach ist, dann am 7.9. noch mal auf einem separaten Programmblatt.